Motivierte Jungturner ernten viel Beifall

Am Wochenende vom 23./24. März fand der 12. Geku-Wettkampf im Kubus Rickenbach statt mit total 820 Jugendlichen. Erste Plätze im Kunstturnen für Aris Hildebrand (STV Rickenbach), Leon Schüpbach (STV Neuenkirch), Din Brahovic (KTTV Ebikon) sowie im Geräteturnen für Yara Murer (Getu Rothenburg), Leya Gisler (TV Dagmersellen Aktive), Ria Ottiger (TnV Neuenkirch) bei den Mädchen und bei den Jungs Noe Albrecht, Philip und Timo Sigrist (alle BTV Luzern).

Am Samstag kämpften 560 Geräteturnerinnen um  gute Platzierungen. 170 der Jüngsten (bis 10 Jahre) starteten in der Kategorie 1. Die Goldmedaille holte sich Yara Murer von der Getu Rothenburg knapp vor Melina Sonderegger von der Frauenriege Beromünster und Jael Egli vom TV Wolhusen Aktive. In der Kategorie 2 besiegte Leya Gisler vom TV Dagmersellen Aktive ihre 183 Konkurrentinnen dank einer super Boden- und Sprungübung. Zweite wurde Kira Sofie Bartel vom Turnverein Kriens und Lisa Steiner vom BTV Luzern. In Kategorie 3 setzte sich Ria Ottiger vom Turnverein Neuenkirch dank ihrer ausgezeichneten Ringvorführung an die Spitze. Als Zweite klassierten sich Jasstina Oroshi (TiV Littau) und Sophia Steiger (TV Büron) mit der gleichen Punktzahl - Vierte wurde Jael Zumbühl (TiV Littau).

Am Sonntagmorgen starteten die Geräteturner – überlegener Sieger war der BTV Luzern. In der Kategorie 1 gingen 63 Turner an den Start. Sieger wurde Noe Albrecht vom BTV Luzern vor Elio Galliker vom TiV Littau. Dritter wurde ebenfalls der BTV-Turner Noel Leuthold. In der Kategorie 2 die gleiche Sieger-Reihenfolge mit anderen Namen: Erster Philip Sigrist vom BTV Luzern, Zweiter Davide Masciulli vom TiV Littau und Dritter Lorin Greuter vom BTV Luzern. Total waren 52 Turner am Start. In der Kategorie 3 standen die BTV-Turner Timo Sigrist und Kolja Jutzet auf den ersten beiden Plätzen. Dritter wurde Bryan Renggli vom TiV Littau.

Am Sonntagnachmittag trugen die total 97 Kunstturner ihren Wettkampf aus. Im Einführungsprogramm (EP) belegten die Kunstturner TV Ebikon die ersten drei Plätze. Din Brahovic, Ben Breitenmoser und Ryan Jeker durften sich die Medaillen um den Hals legen. Trainer Nick Mühletaler meinte stolz: „Ich habe es schon etwas erhofft, wir trainieren 4 x in der Woche und die Jungs können es.“ Im Programm P1 kämpften 39 junge Kunstturner um den Sieg. Gold durften sich Leon Schüpbach vom STV Neuenkirch umhängen, Silber Luca Schöll vom BTV Luzern und Silber Matheo-Luca Zrotz vom STV Malters, alle drei trainieren in der Turnwerkstatt Zentralschweiz. Erster im Programm P 2 wurde der talentierte Rickenbacher Aris Hildebrand, Zweiter Balz Tobler vom STV Rain und Dritter Timo Lütolf, ebenfalls vom STV Rickenbach.

Halil Tulan, Vertreter Kunstturnen STV Rickenbach und seit kurzem Ehrenmitglied des Kunstturnverbandes Luzern, Ob- und Nidwalden, freute sich über das gute Abschneiden der Rickenbacher Kunstturner. „Wir sind stolz auf unsere Kunstturner – es war für sie der erste Wettkampf in diesem Jahr. Am Geku können sie Wettkampferfahrung sammeln.“

Karin Furrer, Vertreterin Geräteturnen Verband und Kampfrichterchefin und seit Beginn im OK Geku dabei, blickt auf einen anstrengenden Einsatz zurück. „An beiden Tagen standen für das Geräteturnen 38 Kampfrichterinnen und Kampfrichter im Einsatz. Wir hatten am Samstag an 3 Wettkampfplätzen zu benoten, aber es klappte hervorragend. Dank dem schönen Wetter hielten sich viele Jugendliche zwischendurch im Freien auf – wir hatten so in der Halle besser Platz.“

Unter der Leitung von Bruno Hüsler und seinem 14-köpfigen OK-Team organisierte der STV Rickenbach in Zusammenarbeit mit dem Turnverband Luzern, Ob- und Nidwalden den Geku-Jugendwettkampf bereits zum 12. Mal. Bruno Hüsler ist seit der Geku-Gründung mit dabei, seit 8 Jahren Präsident: „Wir sind so ein eingespieltes Team, jeder weiss was zu machen ist – uns genügen zwei Sitzungen. Aber am Anlass benötigen wir jedes Vereinsmitglied. Das Problem am Samstag ist jeweils das Parkieren rund um den Kubus, aber wir haben bis zu fünf Parkplatzanweiser im Einsatz. Bei den Anmeldungen habe ich festgestellt, dass sich vermehrt Knaben angemeldet haben.“ Ob es wohl an der grünen Farbe des diesjährigen T-Shirts liegt, die die Jugendlichen jeweils als Andenken erhalten?